Bitterer Nachmittag: Teutonia Weiden unterliegt dem Spitzenreiter

Bitterer Nachmittag: Teutonia Weiden unterliegt dem Spitzenreiter

Unsere 1. Mannschaft kassierte gegen den Tabellenführer SV Bergisch Gladbach 09 leider eine deutliche 0:4-Heimniederlage. Nach einer ganz schwierigen ersten Halbzeit zeigte unsere Elf im zweiten Durchgang jedoch Moral und kämpferischen Einsatz.

Schwarze Anfangsphase kostet uns das Spiel Die Gäste aus Bergisch Gladbach zeigten von Beginn an, warum sie ganz oben stehen, und erwischten uns eiskalt. Leider halfen wir dabei tatkräftig mit: Bereits in der 4. Minute gerieten wir nach einem Freistoß mit 0:1 in Rückstand. Ein unglückliches Eigentor (11.) und ein weiterer Treffer kurz darauf (13.) stellten die Weichen extrem früh auf Auswärtssieg.

In dieser Phase fanden wir leider kaum Zugriff auf das Spiel, wirkten defensiv anfällig und machten es den Gästen zu leicht. In der 27. Minute fiel bereits das 0:4. Einzig ein stark getretener direkter Freistoß von Meik Kühnel (29.) sorgte vor der Pause für echte Torgefahr auf unserer Seite, doch der gegnerische Schlussmann konnte den Ball gerade noch aus dem Winkel fischen.

Unser Cheftrainer Ercüment Dönmez fand nach dem Spiel klare Worte für die ersten 45 Minuten: „In der ersten Halbzeit haben wir vier Geschenke verteilt, das hat der Tabellenführer gut ausgenutzt.“

Moral bewiesen in Halbzeit zwei In der Kabine schien die Mannschaft jedoch die richtigen Schlüsse gezogen zu haben. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer eine deutlich stabilere Teutonia. „In der zweiten Halbzeit haben die Jungs sehr gute Arbeit geleistet und kämpferisch überzeugt“, lobte Dönmez die Reaktion seiner Mannschaft. Defensiv standen wir nun viel kompakter, ließen gegen den Spitzenreiter nichts mehr anbrennen und bewiesen Moral, auch wenn uns nach vorne an diesem Tag die zwingenden Ideen fehlten.

Gemeinsam in die kommenden Wochen: 14 Endspiele Die Lage im Tabellenkeller hat sich am Wochenende leider weiter verschärft. Da auch die Konkurrenz punkten konnte, ist unser Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze auf acht Punkte angewachsen.

Unser Sportlicher Leiter Cemil Temür ordnet die Situation realistisch ein, gibt aber gleichzeitig die Marschroute für die restliche Saison vor: „Man merkt dem Team die Verunsicherung der vergangenen Monate an. Auf uns warten jetzt 14 Endspiele.“

Genau mit dieser Einstellung müssen wir in die kommenden richtungsweisenden Wochen gehen. Die kämpferische Leistung der zweiten Halbzeit gilt es nun über 90 Minuten auf den Platz zu bringen. Gemeinsam als Verein werden wir im Kampf um den Klassenerhalt alles reinwerfen. Jetzt erst recht, Teutonia!